Aktuelles im Mai

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Meditation nach Osho

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Das Meditationsangebot für die Montag-Abende im April.

 April 2012:

16.04.2012: Kundalini Meditation

23.04.2012: Nadabrahma Meditation

30.04.2012: Devavani Meditation

 

Am 02. und 09.04 findet keine OSHO-Meditation statt.

 

im Mai finden nur 2 OSHO Meditationen statt:

07.05.2012: Nadabrahma Meditation

14.05.2012: Mandala Meditation

 

OSHO Dynamische Meditation

mit Romy Holler

Holzfäller oder Steinhauer brauchen keine karthatische Meditation -  sie machen sie den ganzen Tag lang. Aber wer ist heute noch Holzfäller ?

Die Dynamische Meditation dauert eine Stunde und hat fünf Phasen.

Erste Phase: 10 Minuten

Atme chaotisch durch die Nase; konzentriere dich auf das Ausatmen. Für die Einatmung sorgt der Körper von selbst. Atme so schnell und so heftig wie du nur kannst – und dann noch ein bißchen heftiger, so lange, bis du buchstäblich selbst das Atmen bist. Nutze deine natürlichen Körperbewegungen dazu deine Energie aufzubauen. Fühle wie sie zunimmt, aber erlaube ihr nicht sich schon in der ersten Phase auszutoben.

Zweite Phase: 10 Minuten

Explodiere! Lasse alles raus, was ausbrechen will. Werde total verrückt, schreie, kreische, heule, hüpfe, schüttle dich, tanze, singe, lache, tobe herum. Halte nichts zurück, halte deinen ganzen Körper in Bewegung. Ein bißchen Schauspielerei kann dir anfangs helfen hineinzukommen. Erlaube deinem Kopf auf keinen Fall in das Geschehen einzugreifen. Sei total.

Dritte Phase: 10 Minuten

Springe mit erhobenen Armen auf und ab und rufe dabei das Mantra HUH! HUH! HUH!, so tief aus dem Bauch heraus wie es nur geht. Jedes Mal, wenn du auf deinen Füßen landest, und zwar mit der ganzen Sohle, lasse diesen Ton in dein Sexzentrum hineinhämmern. Gib alles, was du hast, erschöpfe dich total.

Vierte Phase: 15 Minuten

Stopp ! Friere auf der Stelle ein, haargenau in der Position, in der du dich gerade befindest. Mach keinerlei Körperkorrekturen. Ein Husten, die kleinste Bewegung oder sonst etwas, und schon fließt die Energie ab, und alle Mühe war umsonst. Beobachte alles, was dir passiert.

Fünfte Phase: 15 Minuten

Sei ausgelassen, gehe mit der Musik, tanze, drücke deinen Dank an die Schöpfung aus, und nimm dein Glücksgefühl mit in den Tag.

 

aus OSHO, Das Orangene Buch

 

Jeweils zu Beginn der Meditation folgt eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Phasen.

 

 

OSHO Kundalini Meditation

mit Romy Holler

Die Kundalini Meditation dauert eine Stunde und hat vier Phasen à 15 Minuten.

Erste Phase:

Sei locker, und lasse deinen ganzen Körper sich schütteln. Du spürst, wie die Energie von den Füßen nach oben geht. Lasse überall los, und werde zum Schütteln. Deine Augen können offen oder geschlossen sein.

Zweite Phase:

Tanze… so wie du dich gerade fühlst, und lass den ganzen Körper sich bewegen wie er will.

Dritte Phase:

Schließe die Augen, und sei still, entweder im Sitzen oder im Stehen; beobachte, was innen und außen geschieht.

Vierte Phase:

Lass die Augen geschlossen, lege dich hin, und sei still.

 

Mache meine Meditationen, aber mache sie nicht mit Vorsätzen. Erzwinge nichts, sondern lass sie geschehen. Fließe in ihnen, gehe ganz in ihnen auf, versenke dich in sie, aber ohne Absichten. Manipuliere nichts, denn wenn du manipulierst, bist du gespalten, du wirst zwei: der Manipulierende und der Manipulierte. Wenn du erst einmal zwei bist, entstehen sofort Himmel und Hölle. Dann entsteht eine tiefe Kluft zwischen dir und der Wahrheit. Manipuliere nichts. Lass alles geschehen.

 

Aus OSHO, Das Orangene Buch

 

Jeweils zu Beginn der Meditation folgt eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Phasen.

 

 

OSHO Nadabrahma Meditation

mit Romy Holler

Nadabrahma ist eine alte tibetische Technik, die ursprünglich in den frühen Morgenstunden gemacht wurde. Sie kann zu jeder Tageszeit gemacht werden, allein oder zusammen mit Anderen; mache sie aber mit nüchternem Magen und bleibe danach mindestens 15 Minuten lang untätig.
Die Nadabrahma Meditation dauert eine Stunde und hat drei Phasen.
Erste Phase: 30 Minuten
Sitze in entspannter Haltung mit geschlossenen Augen und geschlossenem Mund. Fange an zu summen, und zwar gerade laut genug, daß es Andere noch hören können, und lass die Vibration sich über den ganzen Körper ausbreiten. Du kannst dir eine Röhre oder ein leeres Gefäß vorstellen, nur von den Vibrationen des Summens erfüllt. Es wird ein Moment kommen, von dem an das Summen von selbst geschieht und du zum Zuhörer wirst. Es gibt hier keine spezielle Atemtechnik, und du kannst deine Tonlage verändern und dich dabei auch ganz leicht und langsam in den Hüften wiegen, wenn du dich danach fühlst.

Zweite Phase: 15 Minuten
Die zweite Phase ist in zwei Teile von je siebeneinhalb Minuten aufgeteilt. Bewege in der ersten Hälfte deine Hände mit den Handflächen nach oben, in einer vom Körper weggehenden kreisförmigen Bewegung. Vom Nabel aus gehen beide Hände nach vorne und trennen sich dann zu zwei spiegelgleichen, großen Kreisen nach rechts und nach links.
Die Bewegung sollte so langsam sein, daß es dir zeitweise so vorkommt, als seien die Arme gar nicht in Bewegung. Fühle, daß du Energie nach außen an das Universum abgibst.

Nach siebeneinhalb Minuten drehe die Hände um, die Handflächen sind jetzt nach unten gerichtet, und bewege sie in die entgegengesetzte Richtung. Die Hände treffen einander jetzt in der Nabelgegend und gehen dann zu beiden Seiten des Körpers auseinander. Fühle, daß du Energie hereinholst. Wie in der ersten Phase auch kannst du leichte Körperbewegungen zulassen.

Dritte Phase: 15 Minuten
Sitze oder liege absolut ruhig und still.

Aus OSHO, Das Orangene Buch


Wenn der Körper vibriert und der Geist bereits den Ton formt, kommen sie in Einklang und sind in Harmonie miteinander – was normalerweise nie der Fall ist. Dein Kopf geht seinen eigenen Weg, während dein Körper einen anderen geht. Dein Körper ist beim Essen, während dein Kopf beim Denken ist.
… Sie gehen verschiedene Wege und das erzeugt eine Spaltung. …
Wenn du beginnst zu summen, wenn ein innerer Ton entsteht, stellt sich der Körper darauf ein. Nach einer Weile ist der Moment da, in dem sich Körper und Geist endlich treffen. Wenn Körper und Geist zusammen sind, bist du frei vom Körper und vom Geist. Du bist nicht mehr zerrissen. Dann ist das dritte Element, was du in Wirklichkeit bist – nenne es Seele, Atma oder dein wahres Selbst – dieses dritte Element ist endlich zu Hause, weil es nicht mehr in verschiedene Richtungen gezogen wird.
Körper und Geist sind (vom Summen) so in Anspruch genommen, daß sich die Seele ganz leicht und unbemerkt davonschleichen kann und zum Zeugen werden kann.
… Und der Rhythmus ist so schön, daß es Körper und Geist gar nicht merken, daß sich die Seele davongestohlen hat. … Sie werden betrunken (vom Summen) und du entwischst.
Beachte also bei der Nadabrahma Meditation: Lass Körper und Geist ganz zusammenkommen und vergiß nicht, daß du zum Zeugen wirst. … Laß sie trinken, du gehst nach draußen und schaust zu.
Das ist die Bedeutung des Wortes „Ekstase“ – draußen stehen. Stehe draußen und schau von dort zu. Es ist unwahrscheinlich friedlich. Es ist Stille, es ist Seligkeit, es ist ein Segen.

Aus OSHO, Vom Leben und vom Sterben


Jeweils zu Beginn der Meditation folgt eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Phasen.

 

 

OSHO Nataraj Meditation

mit Romy Holler

Die Nataraj Meditation dauert 65 Minuten und hat drei Phasen.
Erste Phase: 40 Minuten
Tanze mit geschlossenen Augen wie besessen. Lass dich völlig vom Unbewußten leiten. Versuche deine Bewegungen auf keine Weise zu kontrollieren und sei auch kein Beobachter des Geschehens. Geh einfach total im Tanzen auf.

Zweite Phase: 20 Minuten
Die Augen bleiben geschlossen; leg dich sofort hin. Bleib still und rühr dich nicht.

Dritte Phase: 5 Minuten
Tanze einen Freudentanz – genieße.


Vergiß den Tänzer, den Mittelpunkt des Egos; werde zum Tanz. Das ist die Meditation. Tanze so tief versunken, daß du voll und ganz vergißt, daß „du“ tanzt, und fühle immer stärker, daß du der Tanz bist. Die Trennung muß verschwinden; dann wird es zur Meditation. Solange die Trennung da ist, ist es eine Übung: gut, gesund, aber nicht spirituell zu nennen. Dann ist es einfach ein gewöhnlicher Tanz. Tanzen an sich ist gut - so weit, so gut: hinterher fühlst du dich frisch, jung. Aber das ist noch keine Meditation. Der Tänzer muß verschwinden, sodaß nur noch der Tanz übrig bleibt.

Gehe also total darin auf; verschmilz damit. Stehe nicht daneben, sei kein Beobachter. Wirf dich hinein !

Lass dem Tanzen seinen freien Lauf; erzwinge nichts. Im Gegenteil – folge ihm; lass das Tanzen geschehen. Es ist kein Tun, es ist ein Geschehen, ein Happening. Bleibe in der festlichen Stimmung. Du erfüllst keine Pflicht; du spielst einfach, spielst mit deiner Lebensenergie, spielst mit deiner Bioenergie und läßt ihr ihren eigenen Fluß. So wie der Wind weht und der Fluß strömt – so strömst und wehst du. Fühle es.

Und sei spielerisch. Vergiß dieses Wort nie – „spielerisch“! Für mich ist es grundlegend. Hier in diesem Land nennen wir die Schöpfung Gottes leela – Spiel Gottes. Gott hat die Welt nicht erschaffen; sie ist sein Spielen.


Aus OSHO, Das Orangene Buch

Jeweils zu Beginn der Meditation folgt eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Phasen.

 

OSHO Mandala Meditation

mit Romy Holler

Dies ist eine andere kathartische Methode. Sie stellt einen Energiekreislauf her, der dich auf natürliche Weise in deine Mitte bringt.
Die Mandala Meditation dauert eine Stunde und hat vier Phasen.
Erste Phase: 15 Minuten
Laufe mit offenen Augen auf der Stelle, fange langsam an und werde allmählich schneller und schneller. Zieh die Knie so weit an wie möglich. Wenn du tief und gleichmäßig atmest, geht die Energie nach innen. Vergiß den Kopf, und vergiß den Körper. Mache weiter.

Zweite Phase: 15 Minuten
Setze dich hin, schließe die Augen, der Mund ist entspannt und leicht geöffnet. Bewege deinen Körper ganz sanft von der Taille aus im Kreis, wie ein Schilfrohr im Wind. Fühle, wie dich der Wind von einer Seite auf die andere weht, vor und zurück, im Kreis herum. Dies lenkt deine eben geweckten Energien zum Nabelzentrum.

Dritte Phase: 15 Minuten
Lege dich auf den Rücken, öffne die Augen und kreise mit den Augen im Uhrzeigersinn, ohne den Kopf dabei zu bewegen. Lasse sie ganz in den Augenhöhlen herumrollen, als ob sie dem Sekundenzeiger einer riesigen Uhr folgen würden, und zwar so schnell du kannst. Es ist wichtig, daß der Mund offen bleibt und der Unterkiefer entspannt, und daß der Atem weich und gleichmäßig geht. Dies bringt deine zentrierten Energien zum dritten Auge.

Vierte Phase: 15 Minuten
Schließe die Augen und bleibe still liegen.

aus OSHO, Das Orangene Buch


Jeweils zu Beginn der Meditation folgt eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Phasen.

 

OSHO Devavani Meditation

mit Romy Holler

Devavani ist die göttliche Stimme, die durch den Meditierenden hindurchgeht und durch ihn spricht, und der Meditierende wird zu einem leeren Gefäß, zu einem Medium. Diese Meditation ist ein Latihan der Zunge. Sie entspannt den bewußten Verstand so tiefgehend, daß dir ein tiefer Schlaf sicher ist, wenn du sie kurz vor dem Schlafengehen machst.
Die Devavani Meditation dauert eine Stunde und hat vier Phasen à 15 Minuten. In allen vier Phasen bleiben die Augen geschlossen.
Erste Phase: 15 Minuten
Sitze ganz ruhig, vorzugsweise bei sanfter Musik.

Zweite Phase: 15 Minuten
Fange an, sinnlose Laute auszustoßen, zum Beispiel „la…la…la…“, und mache so lange weiter, bis unbekannte wortähnliche Laute aufkommen. Diese Laute sollen aus dem unbekannten Teil des Gehirns kommen, den du als Kind verwendet hast, bevor du die Worte gelernt hast. Lass es in einem ruhigen Gesprächstonfall geschehen; weine, rufe, lache oder schreie nicht.

Dritte Phase: 15 Minuten
Steh auf und rede weiter und erlaube dabei deinem Körper, sich ganz sanft in Harmonie mit den Lauten zu bewegen. Wenn dein Körper entspannt ist, werden die subtilen Energien ein Latihan jenseits deiner Kontrolle entstehen lassen.

Vierte Phase: 15 Minuten
Lege dich hin, sei ruhig und still.

….
Das Unbekannte spricht, ohne eine Sprache zu kennen. Es ist eine sehr, sehr alte Methode. Sie stammt aus dem Alten Testament. In jenen Tagen wurde sie glossolalia genannt. Ein paar Kirchen in Amerika verwenden sie heute noch. Sie nennen es „in Zungen reden“. Und es ist eine wunderschöne Methode, sie reicht sehr sehr tief und vermag ins Unterbewußte einzudringen.
Sei nicht fieberhaft, lass es eine ganz tiefe, wohltuende Energie sein, die dich nährt – ein Singsang. Genieße es, wiege dich; wenn du dich nach Tanzen fühlst, tanze. Aber tue alles voller Anmut, denk daran. Es soll nicht in Katharsis ausarten.

Aus OSHO, Das Orangene Buch

Jeweils zu Beginn der Meditation folgt eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Phasen.